Der Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm
Seit 2004 ist es Film+ dank der Unterstützung des
Kulturwerks der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst möglich, auch die dramaturgisch hoch anspruchsvolle Montageleistung im Bereich des Dokumentarfilms angemessen zu würdigen. Mit einem gleichwertig mit 7.500 Euro dotierten Schnitt Preis wird die beste Editorenleistung an einem deutschen Dokumentarfilm des letzten Jahres ausgezeichnet.
Die bisherigen Preisträger des
Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm sind
Inge Schneider (2004) für ihren Schnitt an
Die Spielwütigen,
Gesa Marten und Bettina Braun (2005) für
Was lebst du?,
Jean-Marc Lesguillons (2006) für
Horst Buchholz – Mein Papa und
Anja Pohl (2007) für
Die Unzerbrechlichen,
Ginés Olivares und Wolfgang Reinke (2008) für
Nicht böse sein!,
Gesa Marten (2009) für
pereSTROIKA - umBAU einer Wohnung.
Wer von den nominierten Editoren den Preis in diesem Jahr mit nach Hause nehmen darf, entscheidet sich am 29. November, wenn in Köln die Schnitt Preise verliehen werden.
Das Nominierungsverfahren
Nominiert werden Dokumentarfilme, die zwischen dem 1. September des Vorjahres und dem 31. August des Veranstaltungsjahres im Kino ausgewertet wurden; dabei kommen rein deutsche Produktionen und deutsche Majoritäts-Koproduktionen in Frage.
Das System ist das gleiche wie beim Schnitt Preis Spielfilm: Die Vorauswahl treffen auch hier die künstlerischen Leiter von Film+. Ein separates fünfköpfiges Gremium, bestehend aus erfahrenen Editoren, sichtet den Pool von zwölf bis fünfzehn Filmen und legt anschließend gemeinsam die fünf Nominierungen in Köln fest, die während Film+ dem Publikum und der Hauptjury vorgeführt werden.