Schnitt Preis Dokumentarfilm

Seit 2004 ist es Filmplus dank der Unterstützung der Stiftung Kulturwerk der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst möglich, auch die dramaturgisch hoch anspruchsvolle Montageleistung im Bereich des Dokumentarfilms angemessen zu würdigen.  Mit dem  mit 7.500 Euro dotierten Preis wird die beste Editorenleistung an einem deutschen Dokumentarfilm des letzten Jahres ausgezeichnet. Seit 2013 sind die Langfilm-Wettbewerbe auch für Filme aus Österreich geöffnet.

DIE BISHERIGEN PREISTRÄGER DES BILD-KUNST SCHNITT PREIS DOKUMENTARFILM

Christof Schertenleib und Christoph Brunner (2017) für Safari
Kaya Inan (2016) für Above and Below
Carina Mergens (2015) für Am Kölnberg,
Leopold Grün und Dirk Uhlig (2014) für Am Ende der Milchstraße, 
Philip Scheffner (2013) für Revision, 
Inge Schneider (2012) für Raising Resistance,
Stephan Krumbiegel und Volker Sattel (2011) für Unter Kontrolle,
Stephan Krumbiegel (2010) für Wiegenlieder,
Gesa Marten (2009) für pereSTROIKA - umBAU einer Wohnung,
Ginés Olivares und Wolfgang Reinke (2008) für Nicht böse sein!, 
Anja Pohl (2007) für Die Unzerbrechlichen,
Jean-Marc Lesguillons (2006) für Horst Buchholz – Mein Papa,
Gesa Marten und Bettina Braun (2005) für Was lebst du?,
Inge Schneider (2004) für Die Spielwütigen.


DAS NOMINIERUNGSVERFAHREN

Einreichberechtigt sind Dokumentarfilme, die zwischen dem 1. Juni 2017 und dem 31. Mai 2018 im Kino ausgewertet wurden; dabei kommen rein deutsche Produktionen und deutsche Majoritäts-Koproduktionen in Frage, sowie rein österreichische und majoritär österreichische Koproduktionen.

Das System ist das gleiche wie beim Schnitt Preis Spielfilm: Die Vorauswahl trafen auch hier die künstlerischen Leiter von Filmplus. Eine Vorjury mit erfahrenen Editoren sichtete den Pool von zwölf bis fünfzehn Filmen und legte anschließend gemeinsam die fünf Nominierungen in Köln fest, die während des Festivals dem Publikum und der Hauptjury vorgeführt werden.